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18.09.2009<<< zurück

Sitzenbleiben abschaffen!

Utl.: Österreich muss endlich nachziehen! AKS begrüßt Erwägungen, das Sitzenbleiben abzuschaffen.

“Der derzeitige Leistungsdruck, der auf Österreichs Schüler_innen lastet, wird unter anderem durch das ‘Sitzenbleiben’ ausgelöst”, ist sich Vanessa Gaigg, Vorsitzende der Aktion Kritischer SchülerInnen Linz, sicher.
Fakt ist: Sitzenbleiben kostet jährlich 888 Millionen Euro, und ist pädagogisch weder sinnvoll noch förderlich für die Entwicklung der Schüler_innen.

Österreich ist eines der wenigen europäischen Länder, das nach wie vor an dem veralteten Modell des Sitzenbleibens festhält.
“Im Mittelpunkt der österreichischen Bildungspolitik müssen endlich die Schüler_innen stehen”, fordert die Schüler_innenvertreterin. “Es kann nicht sein, dass die Interessen der SchülerInnen seit Jahren ignoriert und übergangen werden”, ergänzt die Vorsitzende.

“Das Sitzenbleiben abzuschaffen und es durch ein pädagogisch viel sinnvolleres Modulsystem zu ersetzen, ist längst überfällig”, würde die AKS-Vorsitzende die Umsetzung einer langjährigen AKS-Forderung begrüßen.
“Allerdings kann dies nur der erste Schritt zu einer angstfreien, sozial gerechten und demokratischen Schule sein: Denn es gibt noch viel zu tun!”, schließt Gaigg.

Rückfragehinweis: Vanessa Gaigg, Vorsitzende der aks-Linz, 0650/2728398

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