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08.05.2009<<< zurück

AUFKLÄRUNG STATT VERTUSCHUNG!

Pressemeldung des Bündnisses gegen Polizeigewalt

Utl.: Bündnis gegen Polizeigewalt präsentiert neue Fakten und Fotos rund um die alternative 1. Mai Demonstration in Linz.

„Es wäre demokratiepolitisch höchst alarmierend, wenn die Vorfälle um die alternative 1.Mai-Demonstration nicht lückenlos aufgeklärt werden würden“, fordert Vanessa Gaigg, Bündnissprecherin.

Die Folgen des Polizeieinsatzes waren mindestens 5 Verhaftete, einige weitere brutale Festnahmen, mehr als 70 ungerechtfertige und teilweise nicht gesetzeskonforme Identitätsfestellungen mit Fotozwang und mindestens 25 leicht bis schwerverletzte DemonstrantInnen und PassantInnen.
Die Verletzungen reichen von schweren Hämatomen durch Schlagstockeinsatz bis hinzu Reizungen von Haut und Augen durch Pfefferspray.

"Neben 133 Organisationen und 300 Einzelpersonen finden sich auch prominente Namen bei unseren UnterstützerInnen, wie Robert Menasse, Kurt Palm, Robert Misik, Elfriede Hammerl, Erich Hackl, Franzobel, die Nationalratsabgeordnete Sonja Ablinger, der Präsident der Volkshilfe Josef Weidenholzer, der Rektor der Kunstuni Reinhard Kannonier und der ehemalige Rektor der Johannes Kepler Universität Rudolf Ardelt", freut sich Gaigg über die große Unterstützung in so kurzer Zeit.

Die Forderungen des Bündnisses sind daher:

- die lückenlose Aufklärung des Polizeieinsatzes,
- die sofortige Einstellung der Verfahren gegen die Verhafteten,
- die Rückkehr zu demokratischen Spielregeln und Demonstrationsfreiheit. 

Lizenzfreie Fotos der Medienaktion vor der Pressekonferenz befinden sich im Anhang.

Rückfragehinweis: Vanessa Gaigg, Bündnissprecherin, 0650/2728398

AUFKLÄRUNG STATT VERTUSCHUNG!

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