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04.05.2009<<< zurück

AKS: Gegen Polizeigewalt & Willkür! Für Demonstrationsfreiheit!

Presssemeldung der Aktion Kritischer SchülerInnen Linz

Utl.: AKS-Linz verurteilt Polizeieinsatz bei der antifaschistischen Demo am 1.Mai.

„Unfassbar“,sind die Ereignisse rund um die alternative 1.Mai Demonstration in Linz für Vanessa Gaigg, Vorsitzende der Aktion Kritischer SchülerInnen Linz.
Entgegen dem sonstigen Ablauf der Demonstration wurden beim diesjährigen 1.Mai die Demonstrations-TeilnehmerInnen am Gehen gehindert. Unter einem nicht existenten Vorwand (Vermummung der DemonstrantInnen) wurden ca. 50 Personen eingekesselt und festgehalten.

„Ein demokratisches Grundrecht wurde hier mit Füßen getreten!“, ist die Vorsitzende empört über die Vorgehensweise der Linzer Polizei.
Nach ca. 2-3 Stunden fing die Polizei an, wahllos DemonstrantInnen in und außerhalb des Kessels niederzuknüppeln und teilweise auch festzunehmen.
„Einen deratigen Gewaltakt der Polizei hat es in Linz noch nie gegeben, und hat jetzt zur Folge das erstmals seit ´45 eine antfaschistische Demonstration am 1. Mai seitens der Polizei verhindert wurde“, weist Gaigg auf die Tragweite der Ereignisse hin. „Noch dazu kommt, dass während dem Polizeieinsatz bei der Antifa-Demo Nazis ungehindert durch Linz zogen und auch ein Fest der Kinderfreunde und der Sj Linz am Pfarrplatz störten“, so Gaigg weiter.
Als Reaktion auf die Geschehnisse hat sich ein breites „Bündnis gegen Polizeigewalt“ gegründet, bei dem auch die aks-Linz mitwirken wird.
„Wir sprechen uns klar für eine lückenlose Aufklärung der Ereignisse und notwendige Konsequenzen, die gezogen werden müssen, aus!“, schließt Gaigg.

Rückfragehinweis:Vanessa Gaigg, Vorsitzende der Aktion Kritischer SchülerInnen Linz, 0650/2728398

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