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27.02.2009<<< zurück

LehrerInnengewerkschaft raus aus der Bildungspolitik!

PRESSEMELDUNG DER AKTION KRITISCHER SCHÜLERINNEN LINZ


Utl.: AKS-Linz begrüßt geplante Reform der LehrerInnenarbeitszeit von Bildungsministerin Schmied.


„Unfassbar“, sind für Vanessa Gaigg, Vorsitzende der Aktion Kritischer SchülerInnen Linz, die Reaktionen der LehrerInnengewerkschaft auf die von Schmied geplante Arbeitszeitverlängerung in den Klassen.

Bildungsministerin Schmied plant viele Reformen des österreichischen Schulwesen, beispielsweise kleinere Klassen, mehr Gruppenarbeiten sowie mehr Nachmittagsbetreuung. „Diese Reformen sind ein richtiger und wichtiger Schritt für eine zukunftsorientierte Bildungspolitik“, so Gaigg. „Was aber auch heißt, für eine bessere Betreuung mehr und nicht weniger LehrerInnen in den Klassen zu haben, so wie die Gewerkschaft wider besseren Wissens behauptet“, ergänzt die Schülervertreterin. Geplant sei lediglich, dass LehrerInnen in Zukunft zwei Stunden länger in den Klassen unterrichten, ihre 40-Stunden-Anstellung bleibt jedoch nach wie vor bestehen. Von längeren Arbeitszeiten könne also überhaupt keine Rede sein, sie verlagere sich bloß mehr in die Klassenzimmer, folgert Gaigg.
 
„Nur weil die LehrerInnengewerkschaft als größte Besitzstandswahrer-Fraktion Österreichs wieder aufschreit, darf nicht die gesamte österreichische Bildungspolitik darunter leiden“, fordert die Vorsitzende der SchülerInnenorganisation abschließend.


Rückfragehinweis:
Vanessa Gaigg, Vorsitzende der AKS-Linz, Tel. 0650/2728398.

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