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20.01.2009<<< zurück

Für Veränderung in Österreichs verstaubtem Schulsystem!

Pressemeldung der Aktion Kritischer SchülerInnen Linz


Utl.:Zentralmatura grundsätzlich ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung

„Mit gemischten Gefühlen“ reagiert die Aks-Linz auf die Einführung der Zentralmatura in Österreichs Gymnasien.
„Die Gleichbehandlung aller SchülerInnen in Österreich sollte eines der obersten Ziele unseres Bildungssystem sein“, ist Vanessa Gaigg, Vorsitzende der Aktion Kritischer SchülerInnen Linz, überzeugt. „Daher ist die Zentralmatura grundsätzlich begrüßenswert“, freut sich die Vorsitzende der SchülerInnenorganisation über den Vorstoß derBildungsministerin. „Allerdings muss an der Umsetzung noch gefeilt werden“,gibt die Schülervertreterin zu bedenken.
Mit der Einführung der Zentralmatura sollen allen SchülerInnen die gleichen Möglichkeiten und Chancen zur Verfügung stehen – durch einen einheitlichen Fragenkatalog wird ein Zeichen gegen Notenwillkür und Benachteiligung gesetzt.
In der Schule stehen oft die punktuellen Leistungen im Vordergrund, selten wird auf die persönliche Entwicklung eines Schülers/einer Schülerin Rücksicht genommen. „Die vorwissenschaftliche Arbeit ist hier ein guter Ansatzpunkt,um SchülerInnen auf die Uni vorzubereiten und die Entwicklung des/der SchülerIn in den Mittelpunkt zu stellen“, ist sich Gaigg sicher.
„Ein großes Manko am aktuellen Vorschlag ist allerdings der starke Fokus auf die schriftlichen Leistungen – ein mündliches Ausbessern einer negativen schriftlichen Prüfung sollte unbedingt möglich sein“, zeigt Gaigg mögliche und notwendige Verbesserungen des Vorschlags auf.

Für die Aks-Linz sind die Reaktionen einiger Organisationen und vor allem dieder LehrerInnengewerkschaft vollkommen unverständlich.
Die Zentralmatura ist derzeit noch in Planung, das Einbringen von Vorschlägen sollte also oberste Priorität für alle Interessensvertretungen haben. „Gerade deshalb ist es wichtig, sich konstruktiv in die Diskussion einzubringen, um das Beste für die SchülerInnen herauszuholen. Denn wie so oft wird im öffentlichen Diskurs die größte Gruppe im Schulwesen vergessen: Die Betroffenen, also dieSchülerInnen“, ärgert sich Gaigg über die Herangehensweise anderer Organisationen.

Rückfragehinweis: Vanessa Gaigg, Vorsitzende der Aks-Linz, 0650/2728398

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