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16.05.2011<<< zurück

AKS: Du hasst mich, weil ich dich lieben könnte!

AKS: Du hasst mich, weil ich dich lieben könnte!

 

Utl.: AKS – Linz startet Aktionswoche anlässlich des internationalen Tags gegen Homo – und Transphobie

 

Homo – bzw. Transphobie ist ein großes gesellschaftliches Problem und bedeutet für viele Menschen Diskriminierung bis hin zum Todesurteil“, weist der Vorsitzende der Aktion kritischer Schüler_innen Linz, Tarek Elsherif, auf die Gewalt und Ausgrenzung hin, mit der viele homo-, bi- und transsexuelle Menschen immer noch konfrontiert sind.

 

Am 17.Mai 1990 wurde Homosexualität endlich von der Liste der Krankheiten der WHO gestrichen. Seitdem wird dieser Tag dazu genützt, um weltweit gegen Homophobie anzukämpfen.

„Auch in Österreich werden Menschen Opfer von Diskriminierung“, stellt Tarek Elsherif klar. „Besonders am Arbeitsplatz und in der Schule kommt es häufig zu Mobbing“.

 

Die Schule sollte als Ort der Weiterbildung und Aufklärung dafür sorgen, dass Homophobie und Vorurteile besonders unter jungen Menschen abgebaut werden bzw. garnicht erst entsehen können.

 

Die AKS fordert daher:

 

Gleichstellung von alternativen Lebens – und Liebesformen abseits der Heteronormativität in allen gesellschaftlichen Lebensbereichen, im Besonderen:

 

  1. Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare

  2. Geschlechtsumwandlungsoperationen auf Krankenschein

  3. Neuer Aufklärungsunterricht in Schulen: Thematisierung von Homo-, Bi – und Transsexualität

  4. Anti-Homophobie Peerausbildungen an Schulen

 

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