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16.05.2011<<< zurück

AKS: Nein zu Handyverbot!

AKS: Nein zu Handyverbot!

Utl: Handy Verbot in Schulen ist kurzsichtig und bekämpft keine Probleme!

„Die Gewaltverbreitung per Internet und Handy ist kein technologisches Problem, sondern ein pädagogisches und psychologisches! Anstatt einem voreiligen Verbot, sollten die pädagogischen Fähigkeiten der Lehrkräfte erweitert werden.“ , so Tarek Elsherif, Vorsitzender der Aktion Kritischer Schüler_innen Linz.

Bei Gewaltvideos von Jugendlichen, die oft im Internet zu finden sind greift eine oberflächliche Bekämpfung der Symptome durch ein Handyverbot an Schulen nicht ein, es ignoriert das wahre Problem vielmehr.

„Darüber hinaus kann es immer zu Notfällen kommen, in denen die Erreichbarkeit der Jugendlichen dadurch extrem eingeschränkt wird. In diesem Fall wäre ein Handyverbot absolut suboptimal.“, weist Tarek Elsherif auf die Gefahr eines Handyverbots hin.

„Ein Handyverbot an Schulen ist leicht ausgesprochen, doch völlig fehl am Platz! In einer modernen Schule, mit modernen Technologien ist ein Handyverbot kontraproduktiv!“, meint Tarek Elsherif.

Es gibt unzählige Probleme in unserem Schulsystem und ein Handyverbot würde diese Probleme nicht eingrenzen, sondern nur vermehren. Es ist längst überfällig die pädagogische Ausbildung von Lehrkräften zu erweitern und nicht voreilige Verbote einzuführen.

 

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